Mittwoch, 12. August 2009

Ike Okafor als erster Schwarzer in den Landtag

Ike Okafor kämpft als erster Schwarzer um den Einzug in den OÖ Landtag.

LINZ. „Vielleicht bin ich ein Träumer - doch ich würde mir wünschen, dass Menschen egal wie sie aussehen, in unserer Gesellschaft Wertschätzung erfahren.“ Mit idealistischen Plänen will Ikechukwu Okafor ab Herbst für die Grünen in den OÖ Landtag einziehen.

Als Mensch mit schwarzer Hautfarbe kennt Okafor die Probleme, denen vielen Migranten in Oberösterreich ausgesetzt sind: „Die Gesellschaft neigt dazu, alles was anders ist zu diskriminieren.

Dies trifft Migranten genauso wie Menschen mit Behinderung oder alte Menschen. Mir wäre es aber wichtig, dass die Gesellschaft diese Vielfalt zu schätzen lernt.“ Politik versteht Okafor als Miteinander, es sei notwendig, nicht über die Menschen zu entscheiden, sondern sie aktiv in Entscheidungen miteinzubeziehen. „Lösungen statt Hetze - das liegt mir am Herzen“, betont Okafor, der auch Vorstand der Black Community Linz ist.

Er glaube an Gerechtigkeit und gleiche Chancen für alle, es sei nun an der Zeit, diese idealistischen Vorstellungen mit der Realität zu vereinen. Migranten müssten sich für diese Chancen aber auch engagieren, Integration müsse auf beiden Seiten stattfinden. Okafor kandidiert für die Grünen an siebter Stelle der Landtagsliste, ob es ihm tatsächlich gelingt, in den Landtag einzuziehen, ist fraglich. Derzeit halten die Grünen bei fünf Landtagsabgeordnete

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